Setze dich aufrecht, zähle vier ein, sechs aus. Währenddessen rollen die Schultern langsam nach hinten unten, als würdest du Wasser über Schlüsselbeine gießen. Diese Koordination verbindet Zwerchfellaktivität mit sanfter Skapulabewegung, lindert Nackenspannung und legt eine ruhige Taktung für den restlichen Flow.
Greife die Stuhlkante, runde beim Ausatmen Wirbel für Wirbel, hebe beim Einatmen Brustbein und Blick. Minimaler Weg, maximale Wirkung: Segmente der Brust‑ und Lendenwirbelsäule gleiten, Rippenbögen mobilisieren sich, und du spürst sofort mehr Raum zwischen Kreuzbein, Taille und Atem.
Strecke ein Bein leicht vor, pendle aus der Hüfte, zeichne langsame Kreise mit dem Fuß. Weiche Bewegungen ölen Gelenke, aktivieren Venenpumpe und geben propriozeptiven Input. So weckst du Beinlinie und Iliopsoas freundlich, bevor längere Dehnpositionen anstehen und Stabilität gefragt ist.
Stütze Hände locker auf, setze einen Fuß weit zurück, Ferse schiebt nach hinten, Schambein sanft nach oben. Halte leichte Gesäßspannung der Standseite, atme lang aus. Diese Organisation schützt Lendenwirbelsäule, öffnet Hüftbeuger gezielt und überträgt Beweglichkeit direkt in deinen Gang.
Lege den Knöchel aufs gegenüberliegende Knie, Fuß aktiv. Schiebe Sitzbeinhöcker nach hinten, atme in die äußere Hüfte. Mikro‑Gewichtsvorschub nur, wenn der Rücken neutral bleibt. Du erreichst Piriformis und tiefe Rotatoren wirkungsvoll, ohne Druck im Knie zu erzeugen oder abzusinken.
Stelle dich seitlich an den Rahmen, greife mit der äußeren Hand oben, kreuze das äußere Bein hinter das innere. Atme in Flanke und Taille, halte Rippen weich. So verlängerst du laterale Kette, spannst QL weniger an und reduzierst Zug auf die Lenden.
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